Bei einer zweiteiligen Liegefläche verfügt die Physioliege über ein verstellbares Kopfteil und ein fixiertes Rückenteil. Zweiteilige Behandlungsflächen eignen sich für grundlegende Behandlungen und sind sehr gut auf Therapieeinsteiger zugeschnitten. Durch das verstellbare Kopfteil wird der Zugang zum HWS-Bereich erhöht, was Nacken-, Hals- und Kopfbehandlungen erleichtert.
Physiotherapie-Liegen mit 3-teiliger Liegefläche bestehen aus einem verstellbarem Kopfteil, einem fixierten Rückenteil und einem einstellbarem Beinteil. So werden fortgeschrittenere Behandlungen mit komplexeren Mobilisationen erlaubt. Es können beispielsweise die Beine in Liegeposition nach oben angewinkelt werden. Auch sind damit Behandlungen in Sitzposition möglich, bei denen der Patient das Rücken- und Kopfteil als Sitzfläche und das Beinteil als Rückenlehne verwendet. Physio-Liegen mit dreiteiliger Liegefläche und Dachstellung besitzen ein anhebares Rückenteil. Durch die Dachstellung wird Zugang des Therapeuten zum LWS-Bereich bei der Therapie von Rücken- und Lendenbeschwerden erhöht. Zudem können so Therapiemethoden mit Mobilisationen in Seitenlage besser durchgeführt werden.
Bei manchen Modellen wie der gymna.PRO T7 oder der gymna.ONE T7 sind in das Rückenteil Seitenelemente integriert, die den Zugang zum Rückenbereich erhöhen und beispielsweise gezieltere Behandlungen der Rückenmuskulatur erlauben. Auch können diesen den Komfort in Bauchlage erhöhen und als Armablage genutzt werden, wenn Patienten die Arme für bestimmte Behandlungen nicht nach oben auf das Kopfteil ablegen sollen.