Warum Stoßwellentherapie für moderne Therapiepraxen unverzichtbar ist - MEDITECH Sachsen GmbH

Warum Stoßwellentherapie für moderne Therapiepraxen unverzichtbar ist

Ob Tennisellbogen, Kalkschulter oder Fersensporn: Die Stoßwellentherapie hat sich in den letzten 20 Jahren als sichere, effiziente und vielseitige Behandlung des Bewegungsapparates bewährt. In diesem Artikel verraten wir Ihnen, welche Vorteile das alternative medizinische Verfahren für Patienten bietet und wie moderne Therapiepraxen von der Stoßwellentherapie profitieren.

 

Was ist eine Stoßwellentherapie?

Eine Stoßwellentherapie (rESWT) wird auch als „extrakorporale Stoßwellentherapie“ bezeichnet. Die Therapie funktioniert durch den Einsatz von radialen Stoßwellen, die durch dem ballistischen Prinzip im Handstück erzeugt und mit einer bestimmten Frequenz auf erkrankte oder schmerzende Körperzonen gerichtet werden. Gemäß zahlreicher klinischer Studien führen die Stoßwellen zum Beispiel zur verbesserten Gleitfähigkeit der Sehnen durch Lubricin oder stimulieren den Neuaufbau von gesunden Knochenzellen.

 

Welche Vorteile bietet eine Stoßwellentherapie?

  • Präzise und schonende Behandlung

Eine extrakorporale Stoßwellentherapie ermöglicht eine punktgenaue Anwendung. Sie können die betroffenen Körperregionen gezielt behandeln und so nicht nur die Heilungschancen erhöhen. Gleichzeitig garantieren Stoßwellen in konzentrierter Form außerdem eine schonende und fast schmerzfreie Behandlung von zahlreichen Beschwerden! 

  • Schnelle Therapieerfolge

Bis zu  80% der Patienten haben nach drei bis vier Anwendungen der Stoßwellentherapie keine körperlichen Schmerzen mehr. Selbst zwei Drittel der Patienten mit chronischen Schmerzen (zum Beispiel plantarer Fersenschmerz) sind bereits nach 12 Wochen langfristig frei von Alltagsbeschwerden. Nach 52 Wochen beträgt diese Zahl sogar 81 Prozent. 

Übrigens: Die Stoßwellentherapie beeinflusst die Zellwände der behandelnden Nervenzellen und minimiert so die Übertragung der Schmerzimpulse zum Gehirn. 

 

  • Alternative zu Operationen

Eine ESWT-Therapie kann chirurgische Eingriffe vermeiden – selbst bei Schmerzen oder Bewegungseinschränkungen, die vorher nur invasiv zu behandeln waren. So brauchen Patienten weder Röntgenbilder noch Begleitmedikation und müssen keine Angst vor einer Operation haben. Über 80 Prozent der behandelnden Ärzte beurteilen die Stoßwellentherapie als gut bis sehr gut! 

  • Sichere Behandlung für Profisportler

Eine Stoßwellentherapie verbessert den Gesundheits- und Fitnesszustand von Athleten. Stoßwellentherapie wurde bereits 2004 in Athen, 2008 in Peking, 2019 in Vancouver, bei ATP-Tennisturnieren, beim Schweizer Ski-A-Nationalteam und in europäischen Fußballligen erfolgreich angewendet.

 

Für welche Bereiche bieten sich Stoßwellen an?

Stoßwellentherapie bietet sich vor allem für Therapeuten, Physiotherapeuten und Ergotherapeuten an. In der Orthopädie hilft die Stoßwellentherapie außerdem bei der Schmerzbehandlung von Weichteilen; in der Neurologie kann die extrakorporale Stoßwellentherapie Nierensteine beseitigen. Grundsätzlich lassen sich mit der Stoßwellentherapie Schmerzen an Ellenbogen, Fersen und Schultern besonders gut behandeln. Auch bei chronischen Wunden, Ulcus cruris oder schlecht verheilenden Brüchen können Stoßwellen helfen!

 

Welche Risiken und Nebenwirkungen gibt es?

Im Vergleich zur Behandlung mit Tabletten, Spritzen oder Operationen sind die Nebenwirkungen und Risiken einer Stoßwellentherapie harmlos – schließlich gibt es keine medikamentöse Belastung des Organismus. Aufgrund der hohen Mengen an abgegebener Energie kann es an behandelnden Zonen lediglich zu Blutergüssen oder Schwellungen kommen. Nach der Therapie klingen diese örtlich begrenzten Beschwerden wieder ab.

 

Wichtig: Stoßwellentherapie ist nicht geeignet für Menschen mit Störungen der Blutgerinnung, entzündeten Organen/Organteilen oder mit Herzschrittmachern. Auch für Kinder im Wachstum bietet sich eine Stoßwellentherapie nicht an.

 

Fazit

Die Stoßwellentherapie bietet Patienten wichtige Vorteile – von einer ambulanten und nicht invasiven Behandlung über den Verzicht auf Medikamente wie Kortison bis zu schnellen Therapieerfolgen und hohen Heilungsquoten. Wer Patienten bestmöglich behandeln möchte, stellt sich mit einer extrakorporalen Stoßwellentherapie auch für die Zukunft optimal auf!

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