Die bioelektrische Impendanzanalyse ist keine wirklich genaue Methode zur Bestimmung des Körperfettanteils. Dabei sind die Abweichung so stark, dass die Messung keine wirklich genaue Bestimmung des Körperfettanteils und eine daran angeknüpfte Risikoabschätzung erlauben. So kam beispielsweise eine Studie mit jungen Fußballspielern zu dem Ergebnis, dass BIA den Körperfettanteil bei den männlichen Spielern um fast 10% unterschätzte. In der Studie hatten die Männer laut BIA einen Körperfettanteil von 9.3%. Beim DEXA-Scan, welcher als Goldstandard zur Berechnung des Körperfettanteils gilt, lag der KFA allerdings bereits bei 19% (vgl. Tornero-Aguilera et al.).
Im Schnitt liegt laut dem Ernährungs- und Sportwissenschaftler James Krieger die Fehlerrate von BIA bei 8-9%. Das bedeutet, dass wenn mit BIA ein Körperfettanteil von 20% bestimmt wird, kann dieser real bereits im adipösen Bereich bei 28-29% liegen. Dadurch, dass der Strom stets den immer kürzesten Weg nimmt, wird mit der BIA das intra-abdominale Fett immer unterschätzt (vgl. Krieger). Eine Risikoabschätzung ist mit BIA daher nicht möglich.