Infrarotlampen werden in der Therapie bei der Infrarotlichtbehandlung eingesetzt. Mithilfe der Infrarotlichttherapie wird Wärme in tiefe Körperbereiche gebracht. Die tiefere Eindringung in das Gewebe der Wärmestrahlen wird durch die höhere Wellenlänge von Infrarotstrahlern bedingt, die sich auf ca. 700 bis 1000 nm beläuft. Für die Behandlung wird ein spezieller Infrarotstrahler genutzt. Dabei enthält eine Infrarot-Wärmelampe keine UV-Strahlung, sondern ausschließlich den infraroten Anteil des Lichts, der für medizinische Zwecke verwendet werden kann. Die Erwärmung des Körpergewebes weitet die Gefäße und steigert so die Durchblutung im bestrahlten Gewebe. Dies führt zu einer Anregung des Stoffwechsels und einer besseren Geweberegeneration und zu einem Abbau von Entzündungen. Zudem wirkt die Gefäßweitung schmerzlindernd. Additiv sorgen die überlagerten Wärmereize zu einer geringen akuten Wahrnehmung von Schmerzen.
Generell ist die Infrarottherapie sicher und schmerzfrei. Allerdings sollte während der Therapie der korrekte Abstand zum Infrarotlicht eingehalten werden, da sonst die Gefahr für Verbrennungen besteht. Der korrekte Abstand ist dabei von den technische Details der jeweiligen medizinischen Infrarotlampe. Bei der Therapie im Gesicht sollte der Patient eine Schutzbrille tragen.